Wärmeplanung 2025: Kommunale Konzepte nehmen Fahrt auf

Die Wärmeplanung 2025 schreitet spürbar voran. Bereits 34 Prozent der Städte und Gemeinden haben begonnen, konkrete Konzepte für die Wärmewende zu entwickeln. Vom Kompetenzzentrum Wärmewende (KWW) wurde bestätigt, dass mittlerweile fast alle großen Städte entsprechende Pläne auf den Weg gebracht haben.

Wärmeplanung 2025: Gesetzliche Vorgaben schaffen Klarheit

Bis spätestens 2028 muss jede deutsche Kommune eine Wärmeplanung vorlegen. Darin wird festgelegt, welche Energieträger regional sinnvoll eingesetzt werden können und wie die Wärmewende konkret umgesetzt werden soll.
Die Vorgabe stammt direkt aus dem Heizungsgesetz, das die Wärmewende in Deutschland maßgeblich prägt. Während große Städte mit mehr als 100.000 Einwohnern ihre Pläne schon bis Mitte 2026 abschließen müssen, bleibt kleineren Kommunen Zeit bis 2028.

Wärmeplanung 2025 und ihre Rolle für Eigentümer und Unternehmen

Die Pläne sorgen für Investitions- und Planungssicherheit. Eigentümer, Unternehmen und Energieversorger können dadurch frühzeitig einschätzen, welche Infrastruktur vor Ort benötigt wird.

Unterschiedliche Fortschritte in den Bundesländern

Besonders weit ist Baden-Württemberg. Dort haben 13 Prozent der Kommunen ihre Wärmeplanung bereits abgeschlossen. Von bundesweit 160 fertigen Konzepten stammen 148 aus dem Südwesten.
Ganz anders stellt sich die Lage in Thüringen dar: Nur 11 Prozent der Kommunen haben dort den Planungsprozess gestartet.

Kritik und Forderungen an die Politik

Nicht alle Kommunen kommen gleichermaßen gut voran. Vor allem in Bundesländern ohne klare gesetzliche Rahmenbedingungen wird der hohe Aufwand bei der Datenerhebung kritisiert. Viele Verantwortliche fühlen sich dadurch ausgebremst.

Wärmeplanung 2025: Forderung nach mehr Verlässlichkeit

Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) fordert deshalb klare Vorgaben, die den Kommunen Orientierung bieten. „Kommunen, Wirtschaft und Bürger brauchen Planungs- und Investitionssicherheit“, betonte BDEW-Chefin Kerstin Andreae.
Zudem müsse ein „Wärmewende-Check“ prüfen, ob aktuelle Förderrichtlinien und Gesetze praxistauglich sind. Nur so könne die Dynamik in der Wärmeplanung 2025 aufrechterhalten werden.

Unter folgendem externen Link gelangen Sie auf eine aktuelle Übersicht zum Thema Kommunale Wärmeplanung:
https://www.kww-halle.de/news/artikel/uebersicht-der-kommunalen-waermeplanungen-verfuegbar

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